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<title>Der Letzte seines Standes - Termine</title>
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<atom:link href="http://handwerk.darkmoonwolf.de/rss/termine-rss.xml" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>Die aktuellen Termine, vor allem Sendetermine von Folgen der Serie, sind hier in einem übersichtlichen RSS-Feed zusammengefasst.
Momentan sind hier 2 Termine eingetragen. Vergangene Termine kann man auch noch betrachten, und zwar im Archiv unter : http://handwerk.darkmoonwolf.de/Terminarchiv.html </description>
<language>de-de</language>
<lastBuildDate>Sat, 21 Jan 2012 13:09:23 +0100</lastBuildDate>
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<title>Der Steinhauer [Sonntag, 12.02.2012   15:30 Uhr auf SWR Fernsehen]</title>
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Lange, bevor sich die industrielle Arbeit im Rheinland entwickelte, war bereits im Dorf Lindlar, im bergischen Land, ein altes Handwerk zur Tradition geworden: das Steinhauer- und Steinmetz-Gewerbe. Das vielfarbig schimmernde, 350 Millionen Jahre alte Sedimentgestein, Grauwacke genannt, eignet sich besonders gut für den Bau von sakralen Bauten, von Brücken, Häusern, Brunnen, Mauern und vielem anderen mehr. Hans-Josef Fischer arbeitet seit über fünfzig Jahren im Steinbruch. Die von ihm aus den Felswänden gebrochenen Steinblöcke behaut er ausschließlich noch von Hand nach alter Manier, wie es die Vorväter taten.
Auf die Qualität der Werkzeuge kommt es bei der Bearbeitung der Steine besonders an. Deshalb schmiedet Hans-Josef Fischer sich die Spreng- und Bossiereisen selbst. Die Kenntnis und Liebe zu seinem Werk liegt in jedem Hammerschlag, der die rohen Felsblöcke in hammerrechte Bausteine verwandelt. Qualität abzuliefern ist sein ganzes Streben und hat in den Lindlarer Steinbrüchen bis heute Tradition. Die Steinhauer gründeten schon 1706 zur Qualitätssicherung die Steinhauergilde. Doch die Arbeit im Steinbruch war auch gefährlich, in vielerlei Hinsicht. Mit der jahrelangen Tätigkeit setzte sich bei manchem der Steinstaub in der Lunge fest und machte den Steinhauern das Leben schwer. Heute gibt es diese Probleme nicht mehr. Hans Josef Fischer fühlt sich gesund und munter.
Noch ist er der Träger des alten Wissens, einer der Letzten seines Standes!
Text und Bild: Werner Kubny</description>
<author>handwerk@darkmoonwolf.de  (Ronny Bergmann)</author>
<link>http://handwerk.darkmoonwolf.de/Termin_575.html</link><guid>http://handwerk.darkmoonwolf.de/Termin_575.html</guid></item>
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<title>Der Zapfensteiger [Sonntag, 26.02.2012   15:30 Uhr auf SWR Fernsehen]</title>
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Der Film begleitet den dienstältesten Zapfenpflücker Deutschlands Hans Delle und seinen Sohn Axel durch die Jahreszeiten. Samenernte, das ist ihr Beruf. Angestellt in der Thüringer Staatsdarre in Fischbach bei Gotha ist der Thüringer Wald ihr Revier.
Um an fruchtbares Saatgut zu kommen müssen die beiden hoch hinauf in die Baumkrone. Mit Hilfe von Steigeisen, Sicherungsgeschirr und speziellen Seilklettertechniken steigen sie bis zu 40 Meter hoch um an das wertvolle Saatgut zu gelangen.
Durch ein Halteseil gesichert machen sie sich an die Arbeit. Mit einer teleskopartig verlängerten Zange greifen sie sich die schweren Zweige, an denen hunderte fette Zapfen hängen. Vorsichtig werden sie abgepflückt und in einem Sack verstaut.
Die quälende Kletterei ist notwendig. Man könne nicht warten, bis die Zapfen von allein auf die Erde fallen, denn dann seien die Zapfen ausgereift und hätten ihre wertvollen Samen längst in alle Winde verstreut oder wären von Tieren gefressen worden.
Nach der Ernte werden die Zapfen auf gut durchlüfteten Zwischenböden, fein säuberlich nach Sorten und Herkunft getrennt, mehrere Wochen zum trocknen ausgebreitet. Dabei können sich schonmal die Schuppen der Zapfen weiten. Zum Ausklängen der Samen werden die Zapfen anschlieÃend in dem sogenannten Darrofen 2-3 Tage bei mäÃigen Temperaturen erhitzt, damit die Schuppen aufplatzen und so besser ihre Samen freigeben.
Nur Samen von ausgewählten Baumbeständen mit absolut sicherem Herkunftsnachweis dürfen wieder für die Aussaat benutzt werden. Bei kühlen Temperaturen halten sie sich bis zu 10 Jahren.</description>
<author>handwerk@darkmoonwolf.de  (Ronny Bergmann)</author>
<link>http://handwerk.darkmoonwolf.de/Termin_576.html</link><guid>http://handwerk.darkmoonwolf.de/Termin_576.html</guid></item>
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